Schutz der Jugend – wovor?
Der “Verein zur Förderung des Kinder- und Jugendschutzes in Telemedien e.V.” möchte Kinder und Jugendliche vor “bedenklichen oder auch gefährlichen Webseiten” schützen. Dazu bietet man dort für besorgte Eltern eine Filter-Software an, die eben jene – als bedenklich oder gefährdend eingestuften – Seiten vor den lieben Kleinen verbergen. Und das ist auch gut so! Welche Schäden würden Jugendliche davontragen, wenn sie die Webseite des Spiegelfechters, das lawblog, telepolis oder die NachDenkSeiten betrachteten? Oder gar die Seite der taz, der Grünen oder der Piratenpartei?
Richtig, diese Seiten sind standardmäßig im Filter aktiviert! Mehr zu diesem Irrsinn findet man bei F!XMBR und dem Spiegelfechter.
Ach ja, teuchtlurm.de ist für Kinder und Jugendliche ungefährlich:

Wahrscheinlicher ist, dass die Seite zu piselig ist und/oder noch übersehen wurde…
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am 24. Mai 2009 um 21:44 Uhr | #
[...] an fefe, F!XMBR, wom , teuchtlurm, Spiegelfechter, gettoweb, Erdferkel, PhantastischeWelten, Windflüchter [...]
am 25. Mai 2009 um 09:34 Uhr | #
Zum Trackback des “Pornoanwalts” fällt mir Sir Alec Guiness ein, der da meinte: Schlechte Argumente bekämpft man am besten, in dem man ihre Darlegung nicht stört. Ansonsten hat Chris von F!XMBR dazu schon sehr passend geantwortet, mehr muss man auch nicht sagen.
am 26. Mai 2009 um 15:27 Uhr | #
[...] sonst noch? Zum tollen JusProg-Filter macht man sich jetzt bei telepolis seine Gedanken, und der Macher der Webseite der “geliebten [...]
am 28. Mai 2009 um 19:02 Uhr | #
Netter Artikel dazu in der taz am 27.5.: Verdirbt taz.de unsere Jugend?