Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

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Demokratiezwang?

Nach der bescheidenen Wahlbeteiligung zur Europawahl überlegen unsere Möchtegernregierer, wie man den deutschen Urnenpöbel zukünftig noch besser zur Abstimmung treiben motivieren kann. Voting über Internet (über das böse Internet? *hüstel*) oder eine EU-weite Direktwahl sind im Gespräch, und ein Bundestagsabgeordneter unserer neuen Lieblings-Looser-Partei denkt, wen sollte es überraschen, an die Wahlpflicht:

Der SPD-Bundestagsabgeordneten Jörn Thießen will die Menschen sogar zum Wählen verpflichten. “Wir Politiker müssen im Parlament abstimmen, das kann man auch von den Wählern bei einer Wahl verlangen. Wer nicht zu einer Wahl geht, sollte 50 Euro Strafe zahlen. Demokratie ohne Demokraten funktioniert nicht”, sagte Thießen ebenfalls der “Bild”-Zeitung. [Quelle]

Lieber Herr Thießen, liebe andere Volksvertreter, ein kleiner Tipp: Hört doch einfach auf, das Wahlvolk von morgens bis abends, von vorne bis hinten zu verarschen! Schluss mit Alibiaktionen, hört auf, Lobbyisten und Konzernen in den Arsch zu kriechen, macht endlich eure Arbeit!

Im Übrigen könnte eine Strafe bei Nichtwahl gerade für die SPD zu einem Bumerang werden:  Das “Prekariat” wird, da es sich die Strafe nicht leisten kann, zur Wahl schreiten. Und diese finanzschwachen Bürger werden sich (hoffentlich) überlegen, wem sie ihre Situation zu verdanken haben. Und dann wird ihnen die Agenda 2010 des ehemaligen Heißluftkanzlers einfallen. “Hartz IV” wird grell vor ihrem inneren Auge leuchten, und dann werden sie in der Wahlkabine ihre Kreuzchen machen. Und jetzt, lieber Herr Thießen, überlegen Sie sich mal, wen diese Leute garantiert nicht wählen werden…

Da aber Vernunft nicht gerade zur Primäreigenschaft unserer Politnasen zu gehören scheint kann ich mir schon bildlich den Ablauf bei der nächsten Wahl vorstellen:

Linke Reihe anstellen, jeder nur ein Kreuz… ;)

Dieser Beitrag wurde am 09. Juni 2009 um 10:08 Uhr unter Quergedacht veröffentlicht.

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