Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Das Grauen der Neuzeit: Die Linke

Was sind schon Pest, Armut oder islamistischer Terror gegen die wirkliche Bedrohung unserer zivilisierten Welt – nämlich der Linkspartei? Die Linken – das ist die Ausgeburt der Hölle, das sind die, die DDR wieder errichten wollen, das sind die… auf jeden Fall sind das die, mit denen man nicht koaliert. Sagt zumindest die SPD. Immer und immer wieder. Nach der – drücken wir es mal vorsichtig aus – Ungeschicklichkeit von Frau Y. in Hessen beginnt der gleiche Murks jetzt in Thüringen. Matschie schließt eine Juniorkoalition mit den Linken aus – was gleichbedeutend ist mit einem Klaren “mit denen nicht”. Denn warum sollte eine Linke in einer rot-roten Koalition bei diesen Ergebnissen die SPD den Ministerpräsidenten stellen lassen? Ein “Wahlkampfziel” der ehemals sozialdemokratischen Partei, nämlich den Abgang von Althaus, hat man geschafft – wobei sich die Frage stellt, warum der Mann erst nach dem katastrophalen Wahlergebnis zurücktrat und nicht nach seinem folgenschweren Unfall zu Jahresbeginn. Nun, nach dieser Personalentscheidung, dient sich die SPD der Union als Koalitionspartner an. Warum in aller Welt??? Inhaltlich stimmt zwischen SPD und CDU so gut wie nix – im Gegensatz zum Programm der Linken, das in vielen Punkten mit denen der SPD übereinstimmt. Aber die Linken sind ja schließlich Schmuddelkinder, mit denen man nicht spielt – erst recht nicht auf Bundesebene. Dass CDU und die Spaßpartei des Hofnarren Guido mit der Linken nicht will ist ja nicht verwunderlich, und dass diese beiden Parteien keine Gelegenheit auslassen, vor diesen bösen Linken zu warnen, ist aus ihrer Sicht auch klar. Was aber fährt seit Jahren in die SPD? Haben sie Angst um ihre Wählerschaft? Sicherlich, und zwar mit Recht, sieht man sich ihre Arbeit, die letzten Ergebnisse und aktuelle Umfragen an. Aber worum geht es denn den Politnasen? Angeblich ging es früher in der Politik mal um Inhalte, davon ist seit geraumer Zeit aber nichts mehr zu spüren.

Dass es mit einer großen Koalition auf Bundesebene nicht weitergehen kann ist klar, eine noch größere Gefahr stellt – zumindest für den Großteil der Bürger – eine schwarz-gelbe Regierung dar. Unter einer rot-rot-grünen Regierung würde sicher nicht alles besser – so fehlt von der SPD nach wie vor ein klares Eingeständnis, dass die “Hartz-Reformen” die größte soziale Katastrophe der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte war. Und auch die Grünen sind längst keine “Alternativpartei” mehr, mittlerweile haben sie sich zu einer neoliberalen Partei mit ökologischem Anstrich entwickelt, noch dazu nato-oliv statt naturgrün eingefärbt.

Zugegeben – auch in der Berliner rot-roten Koalition läuft einiges schief. Dennoch – inhaltlich wären sich die Ex-Genossen und die Linke in vielen Punkten nahe, aber wie sollte das auf Bundesebene funktionieren, wenn schon in Hessen und Thüringen die Sozen so rumzicken? Aber das war ja schon immer das Problem der eher linksorientierten Parteien: Während sich die Kapitalisten einig sind – und sei es nur durch starke Führungspersonen an ihrer Spitze – streiten sich die sozialistischen und ehemals sozialistischen Parteien schlimmer wie Kindergartenkinder in der Buddelkiste. Inhalte? Auf die ist geschissen. Schade, so werden ein ums andere mal Chancen auf eine Neuausrichtung vertan, und am Ende wundern sich zwar alle über die geringe Wahlbeteiligung, freuen sich aber trotzdem über ihr gutes Abschneiden, egal wie viel Prozente sie verloren haben. Ach ja, Politik…

Dieser Beitrag wurde am 04. September 2009 um 18:02 Uhr unter Quergedacht veröffentlicht.

Vorheriger Beitrag:
Nächster Beitrag:

Kommentarfunktion ist deaktiviert.