Linke Kinonacht im Babylon
Am Freitag, den 25.09. findet im Babylon in Berlin-Mitte die “linke Kinonacht” statt:

Der Dokumentarfilm „Let´s make money“ ist Mottogeber für die diesjährige linke Kinonacht im Babylon. Filme und Debatten werfen anlässlich der weltweiten Finanzkrise ernste und heitere Blicke auf das Thema Geld. Legenden der Filmgeschichte wie „Die Olsenbande fährt nach Jütland“ (1971) oder „Casino“ (1995) stehen neben aktuellen Produktionen a la „Slumdog Millionaire“ und „Achtung, wir kommen“ (jeweils 2008). Stargast im Babylon ist der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag Gregor Gysi, der ab 20 Uhr über Alternativen zum Krisenkapitalismus diskutiert. Nicht weniger politisch, aber mit noch mehr Humor wird der Kabarettist Serda Somuncu danach das Thema des Abends bearbeiten. Auch für Bauch und Beine ist gesorgt: gutes türkisches Essen, „Balkanbeats“-Party und tanzbare Reggae- und Funkmusik von Mellow Mark und Ruffcats runden die Kinonacht ab. Beim Eintritt spielt Geld übrigens keine Rolle: er ist kostenlos.
Linke Kinonacht am 25. September ab 18 Uhr im Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Platz. Programm unter www.linkekinonacht.de
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am 19. September 2009 um 07:30 Uhr | #
Das fehlt nur noch der Film “Die Linke – Wir können auch Streikbrecher” mit Gregor Gysi als Hauptdarsteller. Das Motto der Filmnacht passt immerhin “Let’s make money”. Ob die dabei an die Geschäftsführung des Kinos gedacht haben, die ihr Money auf dem Rücken der Beschäftigten macht, die teilweise mal eben € 5,- in der Stunde bekommen? Seit Wochen versucht die Belegschaft einen Tarifvertrag mit der Gewerkschaft FAU für das Kino durchzusetzen. Die Geschäftsführer – mit guten Beziehungen und Kumpels in der Spitze der Berliner Linkspartei – reagieren auf die Forderungen der Belegschaft in der klassischen Manier jedes Ausbeuters: Drohungen, juristische Tricks, Angriffe auf die Arbeit des Betriebsrates. “Die Linke” weiß das seit Wochen und ignoriert es. Wenn sie ihren Kumpels jetzt trotzdem und bewußt die Stange hält, kann man das nur noch als Streikbruch bezeichnen. In einigen Tagen sind übrigens Wahlen. Weitere Infos übrigens im Blog aus der Belegschaft: http://prekba.blogsport.de