Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Mglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es fr notwendig, sie davor zu schtzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unntige Angstzustnde bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtschtigen Politikern schtzt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so knnen Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach 95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Kategorie: 4. Klasse


Tausende demonstrieren gegen Sozialabbau in Berlin

25. Oktober 2009 - 11:40 Uhr

…schreibt die Berliner Zeitung. Rund 3000 Demonstranten (nach Polizeiangaben gar nur 2000) demonstrierten in Berlin gegen den Sozialabbau und für mehr soziale Gerechtigkeit. Zu der Kundgebung hatte das Aktionsbündnis Montagsdemo aufgerufen. Über die geringe Anzahl der Teilnehmer war man dort nicht begeistert. Aber mal ehrlich: Wenn selbst interessierte und engagierte Menschen von diesem Aufruf nichts mitbekommen ist da wohl etwas schiefgelaufen…

An dieser Stelle noch mal der Hinweis: Montagsdemo in Berlin, jeden Montag ab 18 Uhr an der Weltzeituhr am Alexanderplatz. Und bei den zu befürchtenden Entwicklungen könnte ich mir vorstellen, dass diese Montagsdemos in naher Zukunft einen deutlich höheren Zuspruch erfahren…

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Krankheit muss sich wieder lohnen

24. Oktober 2009 - 13:38 Uhr

Jedenfalls für die Krankenversicherungen und die Arbeitgeber – wird sich die neue Regierung gedacht haben. Ich hatte ja schon orakelt, dass die neue Zeit nicht ganz einfach wird, aber was sich jetzt die Regierenden Strippenzieher zur Krankenversicherung ausgedacht haben toppt so manche Befürchtung:

  • Ab 2011 soll es einkommensunabhängige Beitragszahlungen der Versicherten geben – das heißt ein gut verdienender Oberarzt (sofern nicht sowieso Privatpatient) zahlt genau so viel ein wie ein Hilfsarbeiter. Angeblich soll es einen Ausgleich für die sozial Schwächeren geben, aber nix Genaues weiß noch niemand – oder traut es sich nicht auszusprechen.
  • Außerdem bleiben die Arbeitgeberanteile eingefroren, sprich für jede Erhöhung wird allein der Arbeitnehmer aufkommen müssen.

Damit scheint diese neue Koalition wieder mal zu beweisen, dass das Wort “sozial” für sie keinerlei Bedeutung hat. Aber keine Bange, da wird noch mehr kommen…

Anmerkungen und Erklärungen zu den geplanten Änderungen im Gesundheitswesen bei Spiegel Online.

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Wer profitiert wirklich von der Hartz IV-Erleichterung?

18. Oktober 2009 - 11:51 Uhr

Union und Spasspartei wollen Hartz-IV-Empfänger besserstellen – schreibt der Spiegel. Das klingt gut, das hätten viele der ALG II-Empfänger bestimmt nicht von der Bananenkoalition erwartet.

So soll das “Schonvermögen” (also das Vermögen, an das der Staat nicht heran kann) von 250 auf 750 Euro pro Lebensjahr steigen. Auch Haus- oder Wohnungseigentum, welches man selbst nutzt, soll einem nun erhalten bleiben. Klingt erst mal gut, stellt sich allerdings die Frage, wer von diesen Erleichterungen wirklich profitiert: In der Regel Menschen fortgesetzten Alters, die eine relativ entspannte berufliche Karriere hinter sich haben und – entweder auf Grund des Alters oder der Wirtschaftskrise – entlassen werden. Oder, um es mit CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla zu sagen:

“Menschen, die fleißig und sparsam sind, sollen durch das Hartz-IV-System nicht bestraft werden.”

Diese Schicksale – innerhalb eines Jahres von relativ gesichertem Lebensstandard auf die Armutsgrenze zu sinken – abzumildern ist keine schlechte Sache. Aber Menschen, die seit Jahren ALG II beziehen, haben in der Regel weder ein Schonvermögen, noch besitzen sie Wohnungseigentum. Arm bleibt arm bleibt arm, und – dank dieser “Erleichterungen” – auch unter sich, denn “fleißigen und sparsamen Menschen” wird der Absturz ins Präkariat nun erspart bleiben…

Erhöht werden soll auch der Betrag, den sich ALG II-Empfänger dazu verdienen können (auch wenn noch keine genauen Zahlen vorliegen). Bislang konnte man 100 Euro behalten, vom Rest gerade mal ein paar Prozent. Nun könnte man sagen “na siehste, davon können doch alle Langzeitarbeitslosen profitieren, die Regierung denkt also auch an sie”. Ich glaube eher, die Regierung hat (endlich) einfach begriffen, dass man unmöglich genügend Vollzeitjobs schaffen kann und ist froh über jeden Arbeitslosen, der einen 400-Euro-Job annimmt und ansonsten die Füße still hält!

Denn weder wird der Regelsatz erhöht, noch an dem eigentlichen Knackpunkt, dem “Sanktionsparagraphen”, gerüttelt.

Aber es kann sich sowieso bald alles ändern: Das Bundesverfassungsricht befasst sich mit “Hartz IV”:

Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich am Dienstag mit den Hartz-IV-Sätzen für Kinder, mit einem Urteil ist Anfang 2010 zu rechnen. Bislang wurde der Regelsatz für das Arbeitslosengeld II von Karlsruhe noch nie überprüft.

Unter Umständen kann sich dann unsere geliebte Bundesregierung noch mal zusammen setzen – und diese ganzen Murksgesetze umarbeiten. Ich unterlasse es an dieser Stelle meine Kristallkugel zu befragen, was dann dabei herauskäme.

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Sanktionen wegbloggen

12. Oktober 2009 - 12:27 Uhr

Leider etwas spät auf den Artikel des Spiegelfechters gelesen, und somit auch spät auf die Aktion “Sanktionen wegbloggen” aufmerksam geworden. Aber besser spät als usw.

Allein 2008 waren 789.000 Bürger von Sanktionsmaßnahmen im Rahmen von „Hartz IV“ betroffen, sprich: es wurde ihnen die sogenannte „Leistung“ gekürzt. Diese Leistung entspricht aber eh schon nur dem Existenzminimum – alles, was darunter liegt, liefert die Betroffenen Hunger und Existenznot aus.

Da aktuell eine Online-Petition aufliegt, die die Abschaffung dieser Sanktionen fordert, möchten wir sie – gemeinsam mit Euch – unterstützen und rufen Euch auf, uns dabei zu helfen. Sprecht mit Euren Nachbarn, im real life und virtuell, macht sie darauf aufmerksam und laßt uns gemeinsam diese menschenverachtende Sanktionspraxis beenden!

Logisch, dass der Teuchtlurm diese Aktion unterstützt! Auch wenn sie voraussichtlich nicht zum Erfolg führen wird. Aber wie steht es richtig in des Spiegelfechters Artikel:

Der Umstand, dass eine Forderung keine Chance auf Umsetzung hat, ist allerdings kein Hinderungsgrund, sie zu stellen. Was zählt, ist die Symbolkraft – und je mehr Zeichner die Petition erhält, desto größer ist die Symbolkraft. Wer das Unrecht hinter der Sanktionierungspraxis nicht erkennt, ist blind – wer es erkennt und schweigt, trägt eine Mitschuld an den Verhältnissen.

In diesem Sinne…

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Die FDP und das Buergergeld

8. Oktober 2009 - 11:03 Uhr

Die gelbe Spasspartei würde gerne das ALG II abschaffen (löblich) und durch ein Bürgergeld ersetzen. Im Prinzip auch löblich – aber:

Das FDP Bürgergeld ist nicht einmal so liberal wie eine radikale Negative Einkommensteuer, es verzichtet nicht auf die Bedürftigkeitsprüfung und es ist so niedrig angesetzt, dass es gerade keine Freiräume schafft. [Quelle]

Das Bürgergeld, so wie es sich die FDP vorstellt, beträgt 662 Euro inklusive Kosten der Unterkunft und Heizung. Dieses stellt gegenüber den bisherigen Hartz-IV-Regelleistungen von 359 Euro plus Kosten der Unterkunft und Heizung für viele eine deutliche Verschlechterung dar. Was wöllte man auch von dieser Partei erwarten. Je nun, die CDU hat diesen Überlegungen eine Abfuhr erteilt, und das ist bei diesen Voraussetzungen wahrscheinlich das beste. Schade drum, wieder eine Chance vertan…

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Heute vor dem JobCenter

22. September 2009 - 17:03 Uhr

…Berlin Mitte. (zur Vergrößerung und Lesbarkeit des Textes Bild anklicken)

jc-220909-1

Aber spätestens wenn die FDP, die neue Partei der Arbeiter, an der Macht ist, wird alles besser. ;)

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Linke Kinonacht im Babylon

18. September 2009 - 16:10 Uhr

Am Freitag, den 25.09. findet im Babylon in Berlin-Mitte die “linke Kinonacht” statt:

linke Kinonacht

Der Dokumentarfilm „Let´s make money“ ist Mottogeber für die diesjährige linke Kinonacht im Babylon. Filme und Debatten werfen anlässlich der weltweiten Finanzkrise ernste und heitere Blicke auf das Thema Geld. Legenden der  Filmgeschichte wie „Die Olsenbande fährt nach Jütland“ (1971) oder „Casino“ (1995) stehen neben aktuellen Produktionen a la „Slumdog Millionaire“ und „Achtung, wir kommen“ (jeweils 2008).  Stargast im Babylon ist der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag Gregor Gysi, der ab 20 Uhr über Alternativen zum Krisenkapitalismus diskutiert. Nicht weniger politisch, aber mit noch mehr Humor wird der Kabarettist Serda Somuncu danach das Thema des Abends bearbeiten. Auch für Bauch und Beine ist gesorgt: gutes türkisches Essen, „Balkanbeats“-Party und tanzbare Reggae- und Funkmusik von Mellow Mark und Ruffcats runden die Kinonacht ab.  Beim Eintritt spielt Geld übrigens keine Rolle: er ist kostenlos.

Linke Kinonacht am 25. September ab 18 Uhr im Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Platz. Programm unter www.linkekinonacht.de

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Wir zahlen nicht fuer eure Krise

13. September 2009 - 09:11 Uhr

Eine Demo jagt die andere:

Am 17. September finden bundesweit in vielen Städten Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ statt.

Mit dem Aktionstag wollen wir vor den Bundestagswahlen ein deutliches Zeichen setzen gegen die Abwälzung der Krisenfolgen auf unsere Kosten – der Erwerbslosen, Beschäftigten, SchülerInnen und Studierenden, MigrantInnen und RentnerInnen. Die Krise gehört den Reichen. Die Zukunft gehört uns. Wir sind nicht bereit, die Folgen der Krise zu tragen:

  • nicht durch Sozialabbau und Lohndumping
  • nicht durch Einsparungen bei der Infrastruktur
  • nicht durch verstärkten Raubbau an der Natur
  • nicht durch Demokratieabbau

Damit ihre Krise nicht zu unserer Katastrophe wird, brauchen wir eine Intensivierung der Proteste. Widerstand wird nur gemeinsam erfolgreich sein. Vor Ort, bundesweit und global.

Der Aktionstag bietet die Möglichkeit, gemeinsame Aktionen durchzuführen und in weiteren Städten lokale Bündnisse zu gründen.

In Berlin gibt es folgende Aktionen:

  1. 9 Uhr | Jobcenter Mitte | Sickingenstr. 70
    Aktion vorm Jobcenter: “KeineR muss allein zum Amt”
  2. 13 Uhr | Senatsverwaltung | Fehrbelliner Platz
    Stadtpolitische Aktion: “Die Krise findet Stadt – Wir übernehmen den Laden”
  3. 16 Uhr | Wittenbergplatz
    Zentrale Kundgebung: Rettungspakete für die Menschen statt Milliarden für die Banken!
    Aktion Banküberfall: Sozialer Ungehorsam bei Profiteuren der Krise
  4. 20 Uhr | Rathaus Neukölln
    Videokundgebung: Internationale Arbeitskämpfe gegen die Krise

Weitere Infos auf www-kapitalismuskrise.org!

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Flashmob fuer den Mindestlohn

10. September 2009 - 17:40 Uhr

Gerade per Kommentar drauf aufmerksam gemacht worden:

Kurz vor der Bundestagswahl findet am Samstag, den 12. September der bundesweite Flashmob “Stimmen für den Mindestlohn” statt.

Kommt um 14:00 Uhr zu einem der unten aufgelisteten Treffpunkte und stellt euch Punkt 14:00 Uhr an der aufgestellten Mindestlohn-Wahlurne an – nicht früher. Und bringt eure Freunde mit: Weitersagen!

Weitere Infos, ein Video und die Treffpunkte in den einzelnen Städten findet man auf mindestlohn09.de.

Treffpunkte in Berlin sind die neue Schlossplatzwiese in Mitte und Wilmersdorfer Straße Ecke Schillerstraße in Charlottenburg (U-Bahnhof Bismarckstraße). Anschließend kann man in Berlin direkt weiter sein Demokratieverständnis kundtun, am Potsdamer Platz findet nämlich ab 15 Uhr die Demo gegen den Überwachungswahn statt!

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Zwei mal Arbeit

3. September 2009 - 11:37 Uhr

Darum, wie sich Belohnung kontraproduktiv auf unsere Arbeit auswirkt, geht es im Artikel “Geld macht faul” in der Süddeutschen:

Wer für seine Arbeit bezahlt wird, der folgert unwillkürlich, dass er nicht um der Sache selbst willen arbeitet, sondern nur fürs Geld – und das sei eine fatale Umdeutung. Ein profaner äußerer Anreiz schiebe sich dann über das ursprünglich hehre innere Handlungsmotiv.

Was schließen wir daraus: Arbeit vom Lohn abkoppeln und Grundsicherung. Gepredigt seit hundert einigen Jahren.

Ebenfalls mit dem Thema Arbeit befasst sich die September-Ausgabe des Magazins brand eins:

Was wir heute unter Arbeit verstehen, ist ein relativ kurzlebiges Konstrukt aus der Industriegesellschaft. Vollerwerbsarbeit, soziale Sicherung, die Einteilung des Tages in Arbeits- und Ruhezeiten nach festen Regeln, Ausbildung, Beruf und Rente – all das und noch viel mehr war bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert die Ausnahme, nicht die Regel. Die längste Zeit über haben Menschen nicht die heute übliche Trennung von Arbeit und Nichtarbeit, von Beruf und Freizeit, von Erwerbstätigkeit und anderen Beschäftigungen gepflegt. Arbeit orientierte sich an der Umwelt, am Wetter, an den Jahreszeiten sowie an den Bedürfnissen.

[Aus dem Artikel "an die Arbeit" von Wolf Lotter auf brandeins.de]

Das Magazin brand eins gibt es für 7,60 u.a. hier.

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Neue Armutszentren

25. August 2009 - 11:36 Uhr

…oder: Sieht so die Zukunft aus?

In den Städten bilden sich neue Zentren der Armut. Mittendrin: Das Jobcenter.

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Direkt davor: Werbung für den “Hartz IV-Notfalldienst” einer Anwaltskanzlei…

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…die direkt eine Straßenecke weiter zu finden ist:

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Während die Zeitarbeitsfirma schon (noch?) geschlossen hat…

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…erwartet die Mietschuldnerberatung schon ihre Kunden.

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Sie dürften genug zu tun haben. Ebenso wie das Servicecentrum eines Bildungsträgers:

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Na, und wenn alles nichts hilft: Eine Ecke weiter wartet der “warme Otto”, eine Wohnungslosentagesstätte der Berliner Stadtmission.

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Und die Plakatkleber der Linken wissen sicherlich, warum sie dieses Wahlplakat auf dem Weg zwischen S-Bahn und JobCenter etwas häufiger aufgehängt haben:

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All diese Bilder entstanden in unmittelbarer Nähe des Jobcenter Berlin Mitte in Moabit – abseits von den Berliner Prachtboulevards, durch die die Touristen flanieren. In nicht all zu ferner Zukunft dürften solche “Armutszentren” in jeder deutschen Stadt zu finden sein, die zukünftige Regierung wird’s schon richten…

Natürlich gibt es solche Zentren auch  in anderen Ländern – allerdings ist es mehr als nur eine Peinlichkeit, dass dies auch in einem der reichsten Länder der Erde künftig zum Straßenbild gehört.

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Geld fuer die Lebenden

23. August 2009 - 17:25 Uhr

Dass sich die bereits jetzt existente und beunruhigende Schere zwischen arm und reich weiter öffnet, dafür wird die kommende Regierung, vor allem der – nicht nur mir unverständlich – beliebte Wirtschaftsbaron, schon sorgen. Geld und Macht waren schon zu Urzeiten eine “Inzuchtsangelegenheit” – und sind es noch heute. Sobald die Sprache auf höhere Besteuerung der Besserverdienenden, vor allem des Erbes, kommt wird reflexartig – gerne unter Verwendung des Buhwortes “Enteignung” – vor den “bösen Linken” und generell dem drohenden Ende der Zivilisation gewarnt. Aber meiner Meinung nach wäre eine Umverteilung zum Allgemeinwohl nicht nur ein wichtiger, sondern auch der “einzig  moralisch wahre” Weg. Ein paar lesenswerte Gedanken dazu finden sich auf Feynsinn. Schön wenn man hin und wieder mitbekommt, mit seinen Gedankengängen doch nicht ganz allein da zu stehen. ;)

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