Überwachung?
Seit geraumer Zeit geht die Tendenz unserer Politiker immer stärker dahin, möglichst viele Daten der Bürger abzugreifen und zu speichern. Der gläserne Bürger ist keine Utopie mehr, und wenn man vom “Überwachungsstaat” spricht ist dies keineswegs bloße Panikmache. So sind u.a. schon geplant oder umgesetzt:
- Speicherung sämtlicher Telekommunikationsdaten aller Bürger für mindestens ein halbes Jahr
- Biometrische Daten in Pässen und Ausweisen
- Heimliche Online-Durchsuchung auf privaten PCs
- Nutzung der Maut-Daten für die Verbrechensbekämpfung
- Kameraüberwachung an immer mehr öffentlichen Plätzen
- Änderung des Grundgesetzes, um weitere Sicherheitsgesetze durchzudrücken
- Lebenslange – und bis über den Tod hinausgehende – Steueridentifikationsnummern für jeden Bürger
- Siehe auch hier oder hier oder hier oder…
- Eine Übersicht deutscher Sicherheits- und Überwachungsgesetze, ihres kritischen Inhalts und des Stimmverhaltens der Fraktionen im Deutschen Bundestag findet man bei Daten-Speicherung.de.
- Für die Generation Handy, die lieber alle Fakten kurz und knapp vorgespielt bekommt anstatt selbst zu lesen empfehle ich das Video auf dubistterrorist.de.Ausführliche Informationen findest du auf der Webseite des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Sie ist die erste Anlaufstelle rund um das Thema Datenspeicherung und -schnüffelei. Mit generellen Informationen, Hinweisen auf Veranstaltungen und Demos, aktuellen Meldungen.
“Warum ist das so schlimm? Ich hab’ doch nix zu verbergen!” ist eine häufige Reaktion bei Menschen, die sich nicht näher mit der Datenflut beschäftigt hat. Dazu empfehle ich die Lektüre der Seite Daten-Prostitution.
Weitere Links zum Thema findest du auf STASI 2.0, dort gibt es auch ein paar Anregungen, wie du mithelfen kannst, ein freies Internet zu erhalten.


